Giá xăng giảm nhưng chi phí đổ xăng dịp lễ 4/7 vẫn cao

Benzinpreise sinken, aber bleiben auf historisch hohem Niveau für den Unabhängigkeitstag

Obwohl die Benzinpreise in den USA seit sechs Wochen kontinuierlich sinken, müssen sich die Amerikananer auf eine der teuersten Unabhängigkeitstage (4. Juli) der Geschichte vorbereiten. Die neuesten Daten von GasBuddy zeigen, dass der durchschnittliche landesweite Benzinpreis voraussichtlich bei etwa 3,75 US-Dollar pro Gallone am 4. Juli liegen wird - der zweithöchste Wert nach dem Rekord von 4,80 US-Dollar pro Gallone, der 2022 während der Energiekrise erreicht wurde.



Vergleich der Benzinpreise zu verschiedenen Zeitpunkten

ZeitpunktDurchschnittlicher Preis (US-Dollar/Gallone)Veränderung im Vergleich zum Referenzpunkt
4. Juli 20233,10 US-Dollar-
4. Juli 2024 (prognostiziert)3,75 US-Dollar+0,65 US-Dollar (+21%)
Anfang 2024~2,80 US-Dollar+0,95 US-Dollar (+34%)
Höchstpunkt Mai 2024~4,20 US-Dollar-0,45 US-Dollar (-10,7%)

Trotz des signifikanten Preisrückgangs im Vergleich zum Mai dieses Jahres - als die Schließung der Hormuz-Straße die Benzinpreise zusammen mit den Rohölpreisen in die Höhe trieb - liegt der aktuelle Preis immer noch deutlich höher als im Vorjahreszeitraum und zu Jahresbeginn. Dies zeigt, dass die Verbraucher in den USA trotz positiver Anzeichen noch keine Erleichterung spüren.



Ursachen für den Preisrückgang

Der Rückgang der Benzinpreise spiegelt hauptsächlich die Entwicklung auf dem Rohölmarkt wider. In dieser Woche ist der Brent-Ölpreis auf etwa 72 US-Dollar pro Fass gefallen, bevor er am Donnerstag auf etwa 75 US-Dollar zurückkehrte. Dieser Trend erfolgt im Kontext einer zunehmenden Ölversorgung aus dem Nahen Osten auf dem globalen Markt.



Ölversorgung aus dem Nahen Osten nimmt wieder zu

  • Saudi-Arabien: Setzt die Tätigkeit im Ölhafen Ras Tanura - dem weltweit größten Ölexporthafen - wieder in Gang
  • Irak: Erhöht die Ölexporte
  • Transport: Viele Öltanker kehren vorsichtig in den Persischen Golf zurück

Situation in der Hormuz-Straße

IndikatorVor der KriseAktuellTrend
Tagesdurchlauf an Schiffen~18-20 Schiffe~12-14 SchiffeZunehmend
Ölexportvolumen pro Tag~21 Millionen Fass~17-18 Millionen FassZunehmend
RisikoeinstufungNiedrigHochAbnehmend

Der Verkehr durch die Hormuz-Straße hat in der vergangenen Woche jedoch erheblich zugenommen, bleibt aber immer noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Die Transportunternehmen stehen weiterhin mit Unsicherheit bezüglich des von Iran vorgeschlagenen neuen Verkehrsmanagementsystems konfrontiert. Die Instabilität in der Region wurde am Donnerstag erneut deutlich, als über ein Handelsschiff berichtet wurde, das von einem unbekannten Objekt in der Nähe Omans getroffen wurde, während die iranischen Behörden weiterhin ihre Kontrolle über die Seewege betonen.



Verzögerung zwischen Öl- und Benzinpreisen

Die anhaltende Unsicherheit ist einer der Gründe, warum die Benzinpreise nicht so schnell sinken wie die Ölpreise. Darüber hinaus gibt es die einfache Tatsache, dass die Einzelhandelspreise typischerweise dem Großhandelsmarkt folgen. Während der Ölpreis innerhalb weniger Tage um 20 US-Dollar pro Fass fallen kann, erreichen die Preisänderungen an der Tankstelle in Ihrer Nachbarschaft diese Informationen oft später.



Das Ergebnis ist, dass die Ölpreise wieder auf das vor dem Krieg geltende Niveau zurückgekehrt sind, die Benzinpreise aber noch nicht. Dies schafft eine erhebliche Lücke zwischen beiden Märkten, was für Verbraucher und Politiker schwierig ist.



Ausblick

Experten prognostizieren, dass die Benzinpreise in den kommenden Wochen weiter sinken werden, aber die Geschwindigkeit des Rückgangs sich verlangsamen wird, da die geopolitischen Faktoren weiterhin komplex bleiben. Die vollständige Stabilisierung in der Nahostregion wird der Schlüssel sein, damit die Benzinpreise für die Verbraucher wieder zu vernünftigeren Niveau zurückkehren.



Gleichzeitig warnen Wirtschaftsexperten, dass hohe Energiepreise weiterhin ein inflationärer Faktor und eine Belastung für die Konsumausgaben der Amerikaner im Sommer bleiben werden.



Fazit

Trotz der Zeichen eines Preisrückgangs müssen sich die Amerikananer auf einen teuren Unabhängigkeitstag einstellen. Der Rückgang der Benzinpreise spiegelt teilweise die Verbesserung der Rohölversorgung wider, aber geopolitische Faktoren und die Verzögerung bei der Anpassung der Einzelhandelspreise haben verhindert, dass die Preise zu vernünftigeren Niveaus zurückkehren. Die Situation in der Hormuz-Straße und die Stabilität des globalen Energiemarktes werden weiterhin entscheidende Faktoren sein, die die Benzinpreise in Zukunft beeinflussen.