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Wenn tatsächlich kurzfristig mehr als 13 Millionen Barrel Öl pro Tag auf den Markt zurückkehren, sinken die Ölpreise dann auf unter 60 USD/Barrel oder unterschätzt die Welt das Risiko anhaltender Energieknappheit?
In den letzten Wochen haben viele internationale Analyseorganisationen begonnen, das Szenario vorzuschlagen, dass der globale Ölmarkt im Jahr 2027 mit einem großen Überangebot konfrontiert sein wird. Der Hauptgrund liegt in der Erwartung, dass ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran dazu beitragen kann, die Spannungen im Nahen Osten abzumildern, die Straße von Hormus wieder vollständig zu öffnen und die unterbrochene Ölförderung in der Region wiederherzustellen.
Viele Energieexperten sind jedoch der Ansicht, dass diese Einschätzung möglicherweise zu optimistisch ist und eine Reihe praktischer Faktoren außer Acht lässt.
Was bereitet Analysten Sorgen wegen eines Überangebots?
Während der Zeit eskalierender Spannungen waren viele Ölfelder und Exportanlagen im Nahen Osten nicht ausgelastet oder stellten die Förderung vorübergehend ein.
Es wird geschätzt, dass die betroffene Gesamtkapazität 13 Millionen Barrel/Tag überschreiten könnte.
Volumenfaktor
Ausgabe bAuswirkungen im Nahen Osten Mehr als 13 Millionen Barrel/Tag
Die durch Hormuz transportierte Ölmenge beträgt etwa 20 Millionen Barrel/Tag
Anteil am weltweiten Ölhandel knapp 20 %
Betroffene Gebiete: Iran, Irak, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien
Wenn das gesamte Angebot auf einmal zurückkehrt, geraten die Ölpreise theoretisch unter starken Abwärtsdruck.
Doch in Wirklichkeit funktionierte der Energiemarkt noch nie so einfach.
Die Vereinbarung ist nur ein Ausgangspunkt
Selbst wenn die USA und der Iran eine politische Einigung erzielen, kann die Wiederherstellung der Ölförderung nicht in wenigen Tagen erfolgen.
Zu den zu ergreifenden Schritten gehören:
✅ Sanktionen aufheben oder lockern
✅ Stellen Sie das internationale Finanz- und Zahlungssystem wieder her
✅ Technische Inspektion stillgelegter Ölquellen
✅ Bringen Sie Arbeitskräfte und Ausrüstung zurück zum Einsatzort
✅ Stellen Sie die Logistik- und Versandkette wieder her
✅ Erhöhen Sie die Ölraffinierungs- und Exportkapazität
Dieser Prozess kann viele Monate, sogar Jahre dauern.
Die Lagerbestände der Welt sind kürzer, als die Leute denken
Einer der am meisten übersehenen Punkte sind die aktuellen Ölvorräte.
Neben China, das über große Reserven verfügt, weist der Rest der Welt relativ niedrige Lagerbestände auf.
Bereich „Inventarstatus“.
China GaoUS-Durchschnitt
Niedriges Europa
Japan-Tief
Korea-Tief
Viele Entwicklungsländer Sehr niedrig
Wenn die Versorgung wiederhergestellt ist, wird eine große Menge Öl möglicherweise nicht sofort verbraucht, sondern zur Wiederauffüllung strategischer Reserven verwendet.
Dies trägt wesentlich dazu bei, das zusätzliche Angebot aufzufangen.
Die Wiedereröffnung von Hormuz bedeutet nicht, dass die Ölpreise zusammenbrechen
Die Straße von Hormus ist der weltweit wichtigste Energietransportweg.
Etwa 20 % des weltweiten Ölhandels werden über diese Region abgewickelt.
Da die geopolitischen Risiken abnehmen, könnten die Kosten für Versand und Transportversicherung sinken.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Ölnachfrage zurückgegangen ist.
Umgekehrt könnte eine Wiederaufnahme der Handelsaktivität auch einen erhöhten Energieverbrauch begünstigen.
Faktoren, die die Ölpreise hoch halten könnten
Fordern Sie Wachstum durch KI
KI-Rechenzentren verbrauchen riesige Mengen Strom.
Dies führt zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Erdgas, Heizöl und Investitionen in die Energieinfrastruktur.
Der strategische Bestand muss wieder aufgefüllt werden
Viele Länder haben in Zeiten starker Energiepreisschwankungen strategische Reserven genutzt.
Neues Angebot kann durch Wiedereinlagerungsaktivitäten absorbiert werden.
OPEC kann Fördermenge anpassen
Wenn der Markt Anzeichen zeigtAnzeichen eines Überangebots: Die OPEC ist durchaus in der Lage, die Produktion zu drosseln, um die Ölpreise zu schützen.
Das geopolitische Risiko ist nicht verschwunden
Eine Einigung bedeutet nicht, dass alle Konflikte gelöst sind.
Jeder Vorfall im Iran, im Irak, in Syrien, im Jemen oder in Hormus könnte zu einer schnellen Marktumkehr führen.
Ölpreisszenario in den nächsten 12 Monaten
Erwartetes Brent-Preisszenario
Der Deal war erfolgreich und das Angebot erholte sich schnell auf 65 - 75 USD/Barrel
Die Erholung verläuft langsam und die Lagerbestände werden bei 75–90 USD/Barrel wieder aufgefüllt
Neue Störungen treten im Nahen Osten auf 90 - 120 USD/Barrel
Geopolitische Krise wiederholt sich stark. Über 120 USD/Barrel
Marktperspektive
Es ist erwähnenswert, dass viele aktuelle Prognosen davon ausgehen, dass alles perfekt verläuft.
Unterdessen zeigt die Geschichte der Öl- und Gasindustrie, dass Verhandlungen im Nahen Osten oft langwierig, kompliziert und leicht rückgängig zu machen sind.
Anstatt also auf die Zahl von 13 Millionen Barrel pro Tag zu blicken und zu dem Schluss zu kommen, dass der Markt kurz vor einem großen Überangebot steht, müssen Anleger den Fortschritt der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die Geschwindigkeit der Erholung der tatsächlichen Produktion, die globalen Lagerbestände und die Reaktion der OPEC genau beobachten.
Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran könnte, wenn es gelingt, eine gute Nachricht für den Energiemarkt sein. Aber es ist nicht unbedingt das Ende des Zyklus hoher Ölpreise. In der PädiatrieIn vielen Fällen ist dies nur das erste Kapitel einer turbulenten Phase der globalen Energieausbalancierung.
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