Đình công LNG Úc đẩy căng thẳng nguồn cung khí toàn cầu, Qatar chưa hồi phục

Streik bei australischen LNG-Anlagen verschärft globale Versorgungskrise

Der am 3. Oktober bekannt gewordene Ausweitung des Streiks bei den Flüssigerdgas(LNG)-Anlagen des japanischen Energiekonzerns Inpex in Australien hat bereits jetzt erhebliche Auswirkungen auf die globale Energieversorgung. Wie ein hochrangiger Unternehmensvertreter bestätigte, werden die Produktionsanlagen signifikantly beeinträchtigt sein.



Aktuelle Lage und vorausgesagte Auswirkungen

Bill Townsend, Vizepräsident von Inpex, erklärte gegenüber Bloomberg: "Wir erwarten sofortige Unterbrechungen in der Produktion sowohl an den land- als auch offshore gelegenen Ichthys LNG-Anlagen." Er betonte weiter: "Angesichts der bereits bestehenden globalen Einschränkungen bei der Brennstoffversorgung wird diese Unterbrechung besonders schwerwiegend sein."



Seit Beginn der Arbeitsniederlegungen am 3. Juni gab es bereits Unterbrechungen bei der LNG-Beladung des Ichthys-Projekts, was auf dem Markt die Befürchtung nährte, dass die Lieferungen aus Australien - dem zweitgrößten LNG-Lieferanten der Welt - in den kommenden Tagen und Wochen zurückgehen könnten.



Entscheidung der australischen Arbeitskommission

Wie diese Woche bekannt wurde, hat die australische Arbeitskommission (Fair Work Commission) einen Antrag von Inpex abgelehnt, der darauf abzielte, die Streikaktionen bei den Ichthys-Anlagen zu stoppen. Diese Entscheidung betrifft Anlagen mit einer Produktionskapazität von 9,2 Millionen Tonnen und könnte die globalen LNG-Lieferungen weiter belasten. Die Unterbrechungen in der australischen LNG-Versorgung könnten die Energiepreise für Importeure in Asien - dem größten LNG-Markt der Welt - weiter in die Höhe treiben.



Globaler LNG-Markt und Entwicklungen in Katar

Die europäischen und asiatischen Gasbenchmark-Preise sind in dieser Woche nach der Ankündigung eines Abkommens zwischen den USA und Iran deutlich gefallen. Allerdings sind die Lieferungen aus Katar noch nicht wieder aufgenommen worden, da auf die sichere Öffnung der Hormus-Straße gewartet wird. Die Öffnung könnte bereits am Freitag erfolgen, wenn die USA und Iran ihre Vereinbarung in der Schweiz unterzeichnen. Die LNG-Lieferungen aus dem Nahen Osten würden jedoch erst in den kommenden Wochen wieder anlaufen, sollte das Abkommen Bestand haben und die Hormus-Straße für den sicheren Verkehr geöffnet werden.



Der staatliche katarische Energiekonzern QatarEnergy, der die LNG-Produktion Anfang März eingestellt hatte, hat seinen Kunden mitgeteilt, dass er innerhalb eines Monates nach der Wiederherstellung des sicheren Verkehrs durch die Hormus-Straße etwa 50 % seiner Produktionskapazität wieder aufnehmen könnte. Quellen zufolge könnte Katar innerhalb von zwei Monaten wieder 80 % seiner Kapazität erreichen.



InformationDetails
Streikbeginn3. Juni
Betroffene AnlagenIchthys LNG (Land- und Offshore-Anlagen)
Kapazität von Ichthys LNG9,2 Millionen Tonnen
Erwartete Wiederherstellung der Kapazität in Katar50 % innerhalb eines Monats, 80 % innerhalb von zwei Monaten

Diese Krise betrifft nicht nur die australischen LNG-Lieferungen, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt in einer Zeit zunehmender Volatilität. Investoren und Analysten müssen die Entwicklung genau im Auge behalten, um rechtzeitig Entscheidungen in diesem instablen Umfeld treffen zu können.