Giá Dầu Sắp Chạm Mức Giảm Kỷ Lục Kể Từ Thời Đại Dịch

Ölpreise erreichen stärksten Rückgang seit Pandemiebeginn

Im Zuge der sich wieder normalisierenden Schifffahrt durch die Straße von Hormuz nach dem vorläufigen Abkommen zwischen den USA und dem Iran notierten die Ölpreise am Dienstag einen Rückgang von 20% im Monat und 30% im Quartal - dies ist der stärkste Rückgang in einem Quartal seit dem pandemiebedingten Einbruch der Ölpreise.



Historische Ölpreisentwicklung im Vergleich

Im ersten Quartal 2020 war der Preis für Brent-Rohöl um 65,5% eingebrochen, als die Welt in Lockdowns ging und die Nachfrage nach Transport- und Industriekraftstoffen drastisch sank. Der stärkste Rückgang seit dieser Zeit wurde im am Dienstag endenden Quartal verzeichnet, als Brent um 30,4% fiel, wie Daten der Börse ICE, die von Bloomberg zusammengetragen wurden, zeigen.



ZeitraumBrent-Ölpreis (%)Hintergrund
Q1 2020-65,5%COVID-19-Pandemie
Q2 2023-30,4%USA-Iran-Abkommen

Juni-Entwicklung beim Ölpreis

Allein im Juni ist der Ölpreis um bis zu 22% gefallen, nachdem die USA und der Iran Mitte Juni eine Absichtserklärung unterzeichnet hatten, über einen möglichen Friedensvertrag im August zu verhandeln. Beide Ölpreise Brent und WTI sind in den letzten zwei Wochen stark gefallen und liegen nun fast auf dem Niveau vor den Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar.



Ausblick für den Ölmarkt

Die Rückkehr zu vor-Kriegspreisen wird als Ergebnis der Markterwartung gewertet, dass die Straße von Hormuz weiterhin geöffnet bleibt und der Verkehr in den kommenden Wochen sich verbessert. Investmentbanken haben nach der Ankündigung der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran schnell ihre Ölpreisprognosen gesenkt, doch viele Analysten warnen vor übermäßigem Optimismus.



  • Der Markt rechnet mit einer schnellen Erholung des Ölverkehrs durch die Straße von Hormuz.
  • Die Lage kann sich jedoch jederzeit verschlechtern, wie die jüngsten Konflikte gezeigt haben.

"Die Preisentwicklung der letzten Wochen spiegelt einen Markt wider, der das vorläufige Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran als dauerhafte Lösung betrachtet", sagte Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei ING, in einer aktuellen Notiz. "Bei einem Preis von etwa 70 USD pro Barrel hat der aktuelle Ölmarkt kaum geopolitische Risikoprämien eingepreist."



Diese Entwicklungen zeigen, dass der Ölmarkt in einer sensiblen Phase ist und geopolitische Faktoren weiterhin eine wichtige Rolle bei der Preisgestaltung spielen. Anleger müssen die Lage genau im Auge behalten, um fundierte und zeitnahe Entscheidungen zu treffen.