Der neue Wettlauf zum Mond: NASA und China im Konkurrenzkampf um Mondbasis
In der aktuellen Ära der Raumfahrtexpansion schicken sich mehrere Nationen an, Energietechnologien für den Mond zu entwickeln. Dazu gehören Projekte mit Solarenergie und Kernreaktoren. Im Mai kündigte NASA Pläne für unbemannte Landegeräte, springende Drohnen und Fahrzeuge für den Mond als Teil der Entwicklung einer staatlichen Mondbasis der USA an.
Die Pläne der NASA
NASA beabsichtigt, diese Geräte in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Intuitive Machines, Astrobotic, Blue Origin und Elon Musks SpaceX zu entwickeln. Das Ziel der USA ist es, ihre Astronauten vor dem Ende der Amtszeit von Präsident Donald Trump im Jahr 2029 zurück zum Mond zu bringen - genau 60 Jahre nach dem ersten Erfolg.
Im März kündigte NASA ein Programm im Wert von 20 Milliarden US-Dollar an, um eine permanente Basis mit Kern- und Solarenergie am Südpol des Mondes bis 2032 zu entwickeln. Die Errichtung einer solchen Basis würde es den USA ermöglichen, wissenschaftliche Experimente durchzuführen, wertvolle Ressourcen zu erschließen und die Machbarkeit eines Marsflugs zu bewerten.
Kürzliche Erfolge der NASA
Kürzlich konnte NASA Erfolge verzeichnen, als sie Artemis II im April um den Mond schickte. Vor dem Senden von Menschen zum Mond plant die NASA, unbemannte Landegeräte und springende Drohnen zu entsenden, um das Gelände zu bewerten. Sie plant auch, Lieferfahrzeuge zu entsenden, die Astronauten auf der Mondoberfläche bewegen und Kommunikations- und wissenschaftliche Geräte transportieren können.
| NASA-Plan | Geplante Zeit | Partner |
|---|---|---|
| Entsendung von Landegeräten und springenden Drohnen | Bis 2029 | Intuitive Machines, Astrobotic, Blue Origin, SpaceX |
| Bau einer permanenten Basis | Bis 2032 | N/A |
| Durchführung von 25 Raketenstarts | Bis 2029 | N/A |
Herausforderungen für die NASA
Allerdings gibt es Kritik an der NASA, dass ihre Zeitpläne unrealistisch sein könnten. Simeon Barber, ein Mondwissenschaftler an der Open University in Großbritannien, sagte: "Ich würde nicht überrascht sein, wenn China zuerst dort ankommt." Barber wies darauf hin, dass die Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines Raumschiffs, das Menschen zum Mond bringen kann, die NASA behindern.
Der Wettlauf mit China
Die US-Weltraumbehörde konkurriert mit China um die erste Rückkehr von Menschen zum Mond, wobei China eine Frist für 2030 gesetzt hat. China hat bereits fast ein Dutzend Mal Astronauten zu seiner Raumstation geschickt und plant nun ehrgeizigere Schritte für eine bemannte Mondlandung.
Im Mai startete China das Raumschiff Shenzhou-23, um eine dreiköpfige Besatzung zur Tiangong-Raumstation zu transportieren. Einer der Astronauten wird ein Jahr lang in der Raumstation bleiben, ein Rekord für das Land. Dies wird Forschern helfen, die Auswirkungen langer Raumflüge auf den menschlichen Körper zu bewerten, einschließlich der physiologischen Auswirkungen von Strahlung, Knochendichteverlust und psychischem Stress.
Ambitionen Chinas
Viele spekulieren, dass die chinesische Regierung darauf abzielt, Mondterritorien und -ressourcen zu erschließen und zu besiedeln, obwohl Peking diese Anschuldigungen zurückweist. Um das 2030-Ziel zu erreichen, muss China geeignete Hardware und Software für eine Mondmission entwickeln, da die aktuelle Technologie für erdnahe Umlaufbahnen entwickelt wurde.
| China-Plan | Geplante Zeit | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Bemannte Mondlandung | 2030 | N/A |
| Entwicklung einer permanenten Basis mit Russland | 2035 | N/A |
| Experimente mit künstlicher Befruchtung im Weltraum | Läuft | Bewertung von Überlebens- und Fortpflanzungsfähigkeiten |
Fazit
Der Raumfahrtwettlauf ist zurück, mit den USA und China, die konkurrieren, um die erste Mondlandung des 21. Jahrhunderts zu erreichen. Bei Erfolg wird jede Nation voraussichtlich eine Basis errichten, Energie erzeugen und schließlich dauerhaften menschlichen Aufenthalt auf dem Mond ermöglichen.
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