China fördert erneuerbare Energien für KI-Rechenzentren: Herausforderungen durch Spitzennachfrageprognosen
Um die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) und Rechenzentren voranzutreiben, strebt China an, bis 2030 den Großteil des Strombedarfs dieser Anlagen auf erneuerbare Energien zu decken. Allerdings äußern Netzbetreiber und Branchenexperten Bedenken hinsichtlich der Machbarkeit dieses Plans, insbesondere angesichts der Schwierigkeit, den Spitzenbedarf dieser riesigen Energieverbrauchszentren vorherzusagen.
Nationale Strategie und Anliegen
Laut Reuters betrachtet China die Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromversorgung von Rechenzentren als strategische Priorität. Allerdings sagen Analysten und Branchenvertreter, dass dieses Ziel möglicherweise nicht wie geplant erreicht wird.
„Nach unserem Kenntnisstand können Rechenzentren hinsichtlich der Stromverbrauchslast wirklich nicht viel anpassen“, zitierte Reuters Pei Shanpeng, Direktor der State Power Investment Corporation, kürzlich auf einer Branchenkonferenz in Peking. „GPUs sind teuer, daher wollen die Betreiber sie nach dem Kauf so schnell und intensiv wie möglich nutzen“, fügte der Beamte hinzu.
Neue Technologielösung: Unterwasser-Rechenzentrum
Um die Energieherausforderung zu lösen, hat China gerade das weltweit erste Unterwasser-Rechenzentrum in Betrieb genommen, das mit Offshore-Windkraft betrieben wird. Das 24-MW-Projekt Shanghai Lingang Underwater Data Center wurde von HiCloud Technology und der staatlichen China Communications Construction Corporation entwickelt.
Das Zentrum nutzt Meerwasser als Kühlsystem und erneuerbaren Strom, um den Energie-, Wasser- und Landbedarf zu reduzieren. Dies gilt als bedeutender technologischer Fortschritt bei der Kombination erneuerbarer Energien mit der Rechenzentrumsinfrastruktur.
Aktuelle Energiesituation
Laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) aus dem letzten Jahr stammt der Strom, der in Chinas Rechenzentren geliefert wird, hauptsächlich aus Kohle, was einem Anteil von fast 70 % entspricht. Als nächstes folgen die erneuerbaren Energien mit fast 20 %, die Kernenergie mit fast 10 % und der Rest ist Erdgas.
| Verhältnis der Energieversorgung zu Rechenzentren in China (2025) | |
|---|---|
| Holzkohle | ~70 % |
| Erneuerbare Energie | ~20 % |
| Nuklear | ~10 % |
| Erdgas | Der Rest |
Zukunftsprognosen und Herausforderungen
Die IEA prognostiziert, dass Solar- und Windenergie bis 2030 fast 90 TWh zusätzlichen Strom für Rechenzentren liefern werden. „Dieses Wachstum wird durch steigende Anteile erneuerbarer Energien im Netzmix, Isotopenvorschriften der Provinzen und eine Politik unterstützt, die dem Bau von Rechenzentren im Westen Chinas, der reich an erneuerbaren Energien ist, Vorrang einräumt“, sagte die IEA.
Analysten und Branchenvertreter glauben jedoch immer noch, dass die Rechenzentrumsbranche nicht wirklich für erneuerbare Energien geeignet ist, da es an Transparenz über die Spitzennachfrage dieser großen Energieverbrauchszentren mangelt. Das Problem wird komplizierter, da die Nachfrage nach KI-Rechenzentren steigt und Cloud- und KI-Dienstanbieter den Umfang ihrer Geschäftstätigkeit kontinuierlich erweitern.
Abschließen
Obwohl China Anstrengungen unternimmt, um die Nutzung erneuerbarer Energien für Rechenzentren zu fördern, bleiben Herausforderungen bei der Nachfrageprognose und der Fähigkeit, die Stromverbrauchslast anzupassen, erhebliche Hindernisse. Der Einsatz neuer technologischer Lösungen wie Unterwasser-Rechenzentren ist ein innovativer Schritt, aber um das strategische Ziel 2030 zu erreichen, müssen sich politische Entscheidungsträger und Industrie mit grundlegenden Fragen der Vorhersagbarkeit und Steuerung des Energiebedarfs befassen.
| Projekt zur Erweiterung der chinesischen Rechenzentren um erneuerbare Energien (bis 2030) | |
|---|---|
| Solarenergie | Der Großteil der zusätzlichen 90 TWh |
| Windkraft | Der Großteil der zusätzlichen 90 TWh |
| Unterstützungsfaktor | Erhöhen Sie den Anteil erneuerbarer Energien im Stromnetz, regulieren Sie Isotope in der Provinz und priorisieren Sie die Politik im Westen |