Thỏa thuận Mỹ-Iran: Tạo đà tăng giá dầu bền vững hơn

Auswirkungen des US-iranischen Abkommens: Prognose eines großen Ölüberschusses für das nächste Jahr

Die jüngsten Entwicklungen in den internationalen Beziehungen haben zu einer signifikanten Verschiebung auf dem globalen Ölmarkt geführt. Nach dem zwischen den USA und dem Iran geschlossenen Abkommen prognostizieren Analysten nun einen erheblichen Ölüberschuss im kommenden Jahr. Diese Entwicklung könnte das Ende der schlimmsten Krise im Nahen Osten markieren, allerdings stellt das Abkommen lediglich den Ausgangspunkt für ein längeres Verhandlungsverfahren dar.



Das Abkommen umfasst die Wiedereröffnung der Hormuz-Straße und die Wiederaufnahme der Ölförderung im Nahen Osten, die sich auf über 13 Millionen Barrel pro Tag beläuft. Gleichzeitig befindet sich die Welt in einer Phase niedriger Ölreserven, mit Ausnahme Chinas. Diese Situation könnte die Ölpreise für mehrere Monate stützen, sofern das Abkommen aufrechterhalten wird.



Inhalte des Abkommens

Alle aktuellen Annahmen zur globalen Öl- und Nachfrage basieren auf der Prämisse, dass die USA und der Iran ein endgültiges und nachhaltiges Friedensabkommen erreicht haben. Die Realität ist jedoch, dass dies noch nicht der Fall ist. Das Memorandum von 14 Punkten umfasst die Verpflichtung, innerhalb einer maximalen Frist von 60 Tagen ein endgültiges Abkommen auszuhandeln, das mit Zustimmung beider Seiten verlängert werden kann.



Bezüglich der Wiedereröffnung der Hormuz-Straße wird Iran "mit besten Bemühungen" dafür sorgen, dass Handelschiffe ungehindert und ohne Gebühren passieren können, wie in den Hauptpunkten des Abkommens zusammengefasst.



Vorteile und Nachteile

Das aktuelle Abkommen dient lediglich als Grundlage für weitere Verhandlungen. Der einzige klare Vorteil für die Trump-Regierung ist die Rückkehr des durchschnittlichen Benzinpreises in den USA unter 4 USD pro Gallone, was dem Preis vor dem Krieg entspricht. Iran hingegen scheint alle anderen Vorteile erhalten zu haben, einschließlich der Sanktionsbefreiung für Ölverkäufe und eines 300 Milliarden Dollar Wiederaufbaufonds.



Auswirkungen auf den Ölmarkt

Die Ankündigung des Abkommens sorgte für Freude auf dem Öl- und Aktienmarkt, wobei der Brent-Ölpreis auf unter 80 USD pro Barrel fiel, den niedrigsten Stand seit März. Es scheint, dass Händler und Marktteilnehmer ihre Wetten auf Kriegsrisiko abbauen und hoffen, dass Öl bald frei fließen wird, den Markt überschwemmen und die Preise drücken wird.



Prognose für den Ölmarkt im Jahr 2027

In ihrem monatlichen Bericht zum Ölmarkt prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA) einen erheblichen Überschuss auf dem Ölmarkt im kommenden Jahr. Die Nachfrage wird sich voraussichtlich von 2026 bis 2027 um 2 Millionen Barrel pro Tag erhöhen, während das Angebot jedoch um 8 Millionen Barrel pro Tag ansteigen wird. Die Prognose der globalen Nachfrage liegt bei 105,3 Millionen Barrel pro Tag, während das Angebot voraussichtlich bei etwa 110 Millionen Barrel pro Tag liegen wird, was zu einem erheblichen Überschuss auf dem Markt führt.



JahrNachfrage (Millionen Barrel/Tag)Angebot (Millionen Barrel/Tag)Überschuss (Millionen Barrel/Tag)
2026103,3102,31,0
2027105,3110,04,7

"Dies könnte dem Markt eine willkommene Atempause und die Gelegenheit bieten, die erschöpften Reserven aufzufüllen oder neue strategische Reserven aufzubauen, während die Länder ihre Energiestrategien und -politiken im Kontext der Krise überdenken", schreiben die IEA-Analysten in ihrem Bericht.



Nachfrageerholung

Laut IEA, OPEC und der US-Energieinformationsbehörde (EIA) wird sich die Nachfrage im kommenden Jahr auch von 2026 erholen. Die internationale Agentur prognostiziert einen Anstieg der Nachfrage um 2 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2027, nachdem sie im Jahr 2026 um 1,1 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen war. Dieser Anstieg ist auf die Normalisierung des Handelsflusses, niedrigere Ölpreise und verbesserte wirtschaftliche Aussichten zurückzuführen.



Geopolitische Risiken bleiben bestehen

Die Ölpreise könnten eine neue, höhere Untergrenze im Bereich von 60-70 USD pro Barrel etablieren. Dennoch bleiben geopolitische Risiken bestehen, auch wenn sie durch die Ankündigung des US-iranischen Abkommens reduziert wurden. Erik Meyersson, Direktor für EM-Strategie bei der schwedischen SEB-Bank, wies darauf hin: "Dieses Memorandum kauft einen Waffenstillstand und einige wirtschaftliche Unterstützung für den Iran, aber es löst das nukleare Problem in keinem technischen Sinne und auch nicht die grundlegenden Ursachen der Spannungen."