Dự báo thặng dư dầu mỏ kỷ lục năm 2027 khi Trung Đông tái gia nhập thị trường

Prognose für den globalen Ölmarkt: Wende von Angebotskrisis zu Rekordüberschuss

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht warnt die Internationale Energieagentur (IEA) vor einem möglichen Paradigmenwechsel auf dem globalen Ölmarkt: Nach einer der größten Angebotsstörungen der Geschichte könnte es bereits im kommenden Jahr zu einem Überschuss von mehr als 5 Millionen Barrel pro Tag kommen. Dieser Wandel wäre direkt mit der Wiederherstellung der Produktion und des Exports aus dem Nahen Osten verbunden, insbesondere nach einem möglichen Friedensabkommen zwischen den USA und Iran. Diese Informationen wurden kürzlich von Reuters veröffentlicht.



Wachstum der globalen Ölversorgung

In ihrer ersten Prognose für das Jahr 2027 geht die IEA davon aus, dass das Wachstum der globalen Ölversorgung 8 Millionen Barrel pro Tag erreichen wird, was den erwarteten Nachfragerestand von lediglich 2 Millionen Barrel pro Tag bei weiten übersteigt. Das Ergebnis wäre ein Angebotsüberschuss von etwa 5 Millionen Barrel pro Tag, was einen vollkommen anderen Markt darstellt als die Monate des Mangels infolge der Konflikte.



JahrWachstum der Versorgung (Mio. Barrel/Tag)Wachstum der Nachfrage (Mio. Barrel/Tag)Überschuss (Mio. Barrel/Tag)
2027825

Bedingungen für die Produktionswiederherstellung

Laut dem IEA-Bericht wird die Wiederherstellung der Ölproduktion und des Exports aus dem Persischen Golf allmählich erfolgen, nachdem die Hormuz-Straße wieder geöffnet und die Exportbeschränkungen für iranisches Öl aufgehoben wurden. Die Behörde betont: "Wenn das Abkommen Bestand hat, werden Produktion und Export aus dem Persischen Gulf eine schrittweise Wiederherstellung erleben, insbesondere wenn der Ölexport des Iran vollständig wieder aufgenommen werden kann, sobald die US-Sanktionen aufgehoben werden."



Auswirkungen des Iran-Konflikts

Die IEA schätzt, dass der Konflikt im Iran die Produktion und den Export von über 14 Millionen Barrel Öl pro Tag im Nahen Osten lahmgelegt hat. Dies führte zu einem starken Rückgang der Lagerbestände und zwang Regierungen weltweit nach alternativen Energiequellen zu suchen und neue Energiestrategien zu entwickeln.



Laut vorläufigen Daten der IEA sind die Ölreserven seit Ausbruch des Krieges im Februar durchschnittlich um 3,8 Millionen Barrel pro Tag gesunken. Dieser Rückgang beschleunigte sich im Mai auf etwa 4,6 Millionen Barrel pro Tag, als Regierungen und Raffinerien ihre Reserven nutzten, um die entstandene Lücke zu schließen.



Verbleibende Herausforderungen

Die IEA warnt jedoch, dass die vollständige Wiederherstellung noch viele Unsicherheiten birgt. Politische Instabilität, anhaltende Minenräumungsoperationen und ungelöste Transportvereinbarungen könnten die Rückkehr der Öltanker aus dem Nahen Osten verzögern, selbst wenn ein formelles Friedensabkommen unterzeichnet wird.



Zukunft des Ölmarktes

Während die Behörde kurzfristig mit einem weiteren Rückgang der Reserven rechnet, geht sie davon aus, dass sich bis Ende 2027 ein großer Angebotsüberschuss entwickeln könnte. Dieser Überschuss würde es den Ländern ermöglichen, ihre Notfallreserven wieder aufzubauen, die durch die mehr als einjährige starke Reduzierung der Lagerbestände geschwächt wurden, und die kommerziellen Lagerbestände zu ergänzen.



Der Artikel wurde von Charles Kennedy für Oilprice.com verfasst.